01.10.2021

Der Kampf der Weltanschauungen

Inzwischen sind einige der Schreckensszenarien bezüglich muslimischer Fundamentalisten bereits Wirklichkeit geworden. Und wie es spätestens nach dem verlorenen Krieg in Afganistan aussieht, werden diese durch ihre Religion fanatisierten Menschen in Zukunft nur noch rücksichtsloser und brutaler werden als das, was die Welt bisher gesehen hat. Allein im November 2014 kam es in 14 Ländern bei insgesamt 664 dschihadistischen Anschlägen zu mehr als 5042 Todesopfern. Die vielen Verwundeten, die Leiden der vielen Frauen, die den Massenvergewaltigungen der Islamisten zum Opfer fielen, wie auch das unsägliche Leid der Kinder und älteren Menschen erst gar nicht miteingerechnet. Aber warum? Weil durch ihre Religion fanatisierte Menschen, denen das Paradies versprochen wird, wenn sie sich in die Luft sprengen, glauben, sie handeln im Auftrag ihres Gottes, wenn sie andere und sich töten und dabei möglichst viel Leid anrichten.

Der Kampf geht also weiter und wird in Zukunft voraussichtlich noch mehr Todesopfer fordern. Und immer wieder werden wir uns fragen: Warum nur? Warum muss sich das alles immer wiederholen? Warum in unserem 21. Jahrhundert? Ist es tatsächlich so, dass ganze Massen von Menschen noch immer glauben, dass diese Welt durch Gewalt verändert werden könnte? Oder steckt bei diesem Terror vielleicht noch mehr dahinter?

Haben all diese Dinge ihren tieferen Grund vielleicht in den Träumen und Hoffnungen der Menschen? Soweit es die Ideologien betrifft, sicher. Denn nur mit dem Versprechen einer besseren Welt gelingt es den Anführern, Menschenmassen zu bewegen. Selbst in der Weltreligion eines Islam ist es notwendig, den Selbstmordattentätern das Paradies mit den vielen Jugfrauen zu versprechen. Im Reich des Nationalsozialismus war es eine glorreiche Zukunft, die den Menschen versprochen wurde, auch wenn die Realität, die sie später erlebten, die totale Kapitulation war. So war es auch mit den Versprechen des Kommunismus, der mit der Lüge von paradiesischen Zuständen durch Abschaffung des Privateigentums aufwartete. Die Folgen waren Elend, Armut, Unterdrückung und Unfreiheit. Jetzt ist es der religiöse Fundamentalismus des Islam, der den Menschen das „Paradies“ eines Gottesstaates vorgaukelt, wenn auch der Weg bis dorthin von Schrecken, Krieg und Tod bestimmt wäre. All diese Utopien, Ideologien und Religionen, all diese Lügengebäude, Schreckensszenarien und Verführungen des Widersachers Gottes werden erst dann aufhören, wenn der wiederkommt, der von sich sagt, dass ihm alle Macht gegeben ist, im Himmel und auf Erden.

Jesus Christus kommt wieder und wird diese Welt von Grund auf erneuern. Das hat er versprochen. Deshalb warten Christen seit Jahrhunderten darauf. Inzwischen verdichten sich bereits die Zeichen der Zeit, die Jesus für seine Wiederkunft vorausgesagt hat immer mehr. Wann Jesus wiederkommen wird, wissen wir nicht. Jesus hat uns nur Zeichen genannt, die seiner Wiederkunft vorausgehen. Diese sind vergleichbar mit den Geburtswehen einer Frau, sagt Jesus und nennt u. a. Erdbeben, Kriege und vieles mehr. Am Ende allerdings wird unsere Sehnsucht nach einer neuen, besseren Welt, nach Gerechtigkeit, Frieden und Liebe für die in Erfüllung gehen, die an Jesus glauben. Genau das verspricht uns die Bibel.

Die Friedensvision der Bibel

Menschen, die an Jesus Christus glauben und ihm vertrauen, können sich also freuen, denn ihnen gilt die Verheißung, dass sie mit dabei sein werden, wenn Jesus wiederkommt, um sein Reich des Friedens auf dieser Erde aufzurichten. Dann wird Gott selbst wieder ganz direkt in den Lauf der Geschichte eingreifen. So sagt es uns die Bibel.

Viele Menschen sind noch heute der Meinung, dass Jesus nur auf ein besseres Jenseits vertröstet. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Gott erlöst uns, damit wir auf diese Welt einwirken und ein Spiegel seiner Güte und Liebe sein können. In der verheißenen neuen Welt Gottes, so wird uns berichtet, wird es dann auch keine Krankheiten mehr geben, keine Ungerechtigkeit, keine Demütigung und keine Ausbeutung. Selbst die von Menschen verunreinigte Schöpfung wird von Gott erneuert werden.

All das beginnt Gott bei Menschen, die sich ihm anvertrauen, indem er sie in der Tiefe ihres Wesens erlöst, befreit und verändert und sie dadurch fähig macht, das Gute zu tun. Der Apostel Paulus drückte es an einer Stelle seiner Briefe wie folgt aus: „Das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will“ (Römer 7,18-19). Seine Gedanken gipfeln in dem Aufschrei: „Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten?“ (Römer 7,24).

Wer die Bibel kennt, weiß, dass Paulus dabei nicht stehen bleibt, sondern zu einer tiefen Dankbarkeit gegenüber Jesus Christus kommt, der ihn befreit und erlöst hat, so wie Jesus jeden von uns befreit und erlöst, wenn wir uns ihm anvertrauen und ihm glauben. Seit Jesus Christus auf dieser Erde war und seinen fürchterlichen Tod am Kreuz für uns starb, kann jeder, der sein Angebot der Erlösung annimmt, durch Jesus erlöst und gerettet werden. Als Menschen beginnen wir spätestens dann zu verstehen, dass keiner von uns eine bessere Welt herbeizwingen oder -bomben kann. Aber jeder von Jesus Christus erlöste Mensch wird dazu beitragen, die Lügen und Muster der Verführung zu durchschauen, an die so viele Menschen glauben, vor allem wenn sie in der Verkleidung einer Ideologie oder sogar Weltreligion kommen, wie das beim Islam der Fall ist.

Wo immer Menschen das Paradies auf Erden herbeireden oder -zwingen wollen oder wo sie es zu schaffen versucht haben, führte es zu Krieg, Not und Elend. Je mehr Technik uns dafür zur Verfügung steht desto unmenschlicher werden diese Versuche. Das sehen wir wieder am Beispiel der Islamterroristen. Deren Schreckensherrschaft führt, wie 9/11 gezeigt hat, zu Tod und Terror.

Wo hingegen Jesus in das Herz eines Menschen kommt, geschieht genau das Gegenteil. Menschen werden heil und fähig, das Gute zu tun. Wer dieses Wirken Gottes erlebt hat, kann es bestätigen. Bleibt also die Frage, warum Gott sich so viel Zeit lässt, bis er endlich eingreift? Grund dafür ist die Zeit der Gnade, von der in der Bibel immer wieder die Rede ist. Diese Zeit der Gnade hat mit dem Wirken Jesu auf dieser Erde begonnen und steht als ganz besondere Zeit in der Geschichte der Menschheit, während der so viele Menschen wie möglich gerettet werden.

Doch diese Zeit der Gnade wird eines Tages zu Ende gehen. In der Bibel lesen wir davon, dass sie so lange dauern wird, bis die „Vollzahl der Erlösten“ erreicht ist. Im Jahr 1992 machte ein amerikanischer Politikwissenschaftler namens Francis Fukuyama weltweit von sich reden. In seinem Buch „Das Ende der Geschichte“ schreibt er, dass dieses Ende der Geschichte nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Fall der Berliner Mauer in Deutschland sein wird. Dann, so schreibt er, wird auch der „Jahrtausende alte Kampf um eine bessere Welt“ vorbei sein. Doch hatte er Recht?

Wohl nicht, denn der Kampf der Ideologien und Utopien hat durch den islamischen Terror noch eine weitere Steigerung erfahren. Inzwischen müssen wir sogar zur Kenntnis nehmen, dass es nicht mehr nur um Liberalismus, Demokratie und Marktwirtschaft geht, sondern um Mächte, die aus einer Weltreligion wie dem Islam kommen und die Welt wieder mit Terror und Gewalt überziehen. Eine Welt des Friedens wird es nur durch die Wiederkunft Jesu geben. Glücklich, wer dann mit dabei sein darf, weil er bereits in seinem irdischen Leben Jesus Christus geglaubt und vertraut hat.

 

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