Wissenschaft & Glauben
Spuren Gottes in der Schöpfung, 5. Teil
Der Schöpfungsbericht ganz am Anfang der Bibel wird meist nicht mehr ernst genommen oder nur als symbolischer Mythos abgetan. Doch auch wenn es keine detaillierte wissenschaftliche Abhandlung ist, lohnt es sich, den Schöpfungsbericht beim Wort zu nehmen und mit den Augen eines Wissenschaftlers darauf zu blicken - meint der Biologe Dr. Reinhard Junker. Er geht auf einen ganz bestimmten Teil dieser Beschreibung, wie Gott die Welt erschaffen hat, ein. Wenn es um die Entstehung von Tieren und Pflanzen geht, heißt es immer wieder, dass Gott sie jeweils "nach ihrer Art" schuf. Er machte die verschiedenen Gräser und Bäume nach ihrer Art, die Tiere im Wasser, die Vögel am Himmel und das Vieh, die Wildtiere und Kriechtiere - "ein jedes nach seiner Art". Was könnte diese Wendung aus heutiger biologischer Sicht bedeuten? Unser Referent Dr. Reinhard Junker hat sich diese Frage gestellt und viel dazu geforscht. Seine Ergebnisse präsentiert er in dieser Sendung.
Spuren Gottes in der Schöpfung, 4. Teil
Naturwissenschaftler, die Pflanzen und Tiere erforschen, entdecken dabei oft Vorgänge und Mechanismen, die unglaublich ausgeklügelt und raffiniert gemacht sind. Beim Wiesensalbei zum Beispiel funktioniert die Bestäubung ähnlich wie bei einer Schranke an einem Bahnübergang: Wenn eine Biene in die Blüte hineinkriecht, löst sie automatisch im Inneren der Blüte einen Hebel aus. Dadurch klappen die Staubblätter wie ein Schrankenbalken nach unten und berühren den Rücken der Biene mit Pollen. Diese Pollen bringt die Biene dann zur nächsten Blüte, wo die Bestäubung erfolgt. Der sogenannte Schlagbaum-Mechanismus im Wiesensalbei sorgt also ganz gezielt dafür, dass er sich fortpflanzen kann. Dieses und weitere eindrucksvolle Beispiele aus der Pflanzenwelt hat der Biologe Dr. Reinhard Junker im ersten Teil seines Vortrags bereits vorgestellt. Es sind für ihn eindeutige Hinweise darauf, dass die Natur und das Leben auf der Erde nicht aus Zufall entstanden sein können, sondern gut durchdacht und geplant wurden vom Schöpfergott der Bibel. Im zweiten Teil seines Vortrags bringt er noch einige weitere Beispiele, diesmal aus dem Tierreich.
Spuren Gottes in der Schöpfung, 3. Teil
"Nichts an ihm ist Zufall" - so lautete in den 90er Jahren ein Werbespruch für ein Auto. Wenn wir ein Fahrzeug oder eine andere Erfindung des Menschen sehen, stellt niemand in Frage, ob es von jemandem erdacht und gebaut wurde. Ingenieure und Techniker können ihr Werk nicht einfach dem Zufall überlassen, wenn sie es Kunden anbieten und verkaufen möchten. Der Biologe Dr. Reinhard Junker ist der Meinung, dass es in der Natur und bei den Lebewesen mindestens genauso klar ist, dass sie nicht aus Zufall entstanden sind. Denn die Art und Weise wie Pflanzen und bestimmte Körperteile von Tieren funktionieren, ist meist viel komplexer als menschliche Erfindungen. Menschen verwenden die Natur häufig sogar als Vorbild, um technische Probleme zu lösen und versuchen, deren ausgeklügelte Funktionsweisen nachzuahmen. Warum nehmen dann aber so viele an, dass die komplexe und vielfältige Natur zufällig entstanden ist? Dr. Reinhard Junker hält es für plausibler, dass der geniale und kreative Schöpfergott der Bibel hinter allem Geschaffenen steht. Dafür nennt er viele Argumente, die er mit hochinteressanten Beispielen aus der Pflanzen- und Tierwelt veranschaulicht.
Spuren Gottes in der Schöpfung, 2. Teil
Wie ein Kommissar bei einem ungeklärten Todesfall Indizien sammelt, um den Hergang zu rekonstruieren, so geht auch ein Biologe vor, wenn er erforscht, wie die Natur, Menschen, Tiere und Pflanzen entstanden sind. Er trägt möglichst viele Informationen zusammen und wertet aus, was sie ihm über den Ursprung des Lebens verraten. Mit diesem Vergleich zeigte Dr. Reinhard Junker im ersten Teil seines Vortrags: In der Natur gibt es viele Hinweise, die auf Planung und Absicht hindeuten. Schon bei einem kleinen Insekt lässt sich erkennen, wie fein abgestimmt die einzelnen Körperteile sein müssen, damit es sich bewegen und überleben kann. Diese ?komplexe Funktionalität? versteht Dr. Reinhard Junker als Hinweis auf einen Schöpfer - auf jemanden, der alles nicht nur technisch durchdacht, sondern phantasievoll mit Freude und Einfallsreichtum gestaltet hat. Im zweiten Teil seines Vortrags stellt der Referent weitere Indizien vor, die für einen Schöpfergott sprechen - veranschaulicht durch faszinierende Beispiele aus der Natur.
Spuren Gottes in der Schöpfung, 1. Teil
Wer die Sommermonate nutzen kann, um draußen unterwegs zu sein, wird immer wieder staunen, wie vielfältig und genial die Landschaften, Pflanzen und Tiere sind, die uns umgeben. Wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, kommen wir nicht umhin, uns auch zu fragen, wie all das Schöne in der Natur entstanden ist. Waren es wirklich nur der Zufall und Jahrmillionen lange Evolution, die so großartige Dinge hervorgebracht haben? Ist der Glaube an einen Schöpfergott tatsächlich so abwegig, wie es in Schulbüchern und an Unis in der Regel vermittelt wird? Wie sieht es mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu dieser Frage aus? Gibt es in der Biologie Hinweise auf einen Schöpfergott? Darüber spricht der Biologe Dr. Reinhard Junker in dieser Sendung.
"Gen-ial", 1. Teil
Die Fortschritte in der Medizin sind beeindruckend. Allerdings rüttelt der Fortschritt in manchen Bereichen an Grenzen. Nämlich an den Grenzen der menschlichen Ethik und Moral. Weltweit wird hierzu heftigst diskutiert. Wie weit darf man gehen in der Gentechnik, in der Fortpflanzungsmedizin oder bei der Sterbehilfe? Die Meinungen dazu sind so verschieden, wie die Diskussionsteilnehmer: Ärzte, Mediziner, Wissenschaftler, Politiker, Philosophen und Theologen, nicht zu vergessen die Vertreter aus der Wirtschaft.
Welche Meinung man als Christ in den verschiedenen Fragen der Bioethik vertreten sollte, ist auf den ersten Blick nicht gleich ersichtlich. Zu komplex sind die verschiedenen Spezialgebiete. Darum lassen wir in dieser Sendung einen Fachmann zu Wort kommen: Prof. Dr. Ulrich Eibach. Er ist Professor für systematische Theologie und Ethik an der Universität Bonn und Krankenhauspfarrer an der dortigen Uniklinik. Vom Menschenbild der Bibel ausgehend, gibt er Einblicke in die kontroversielle Thematik der Bioethik.