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30.06.2026

Staunen über die Schöpfung

In unserem Universum befinden sich nach derzeitigem Wissensstand etwa 10²³ Sterne (= eine Eins mit 23 Nullen). Viele Galaxien in unserem Universum sind mit heutigen Teleskopen noch gar nicht mal sichtbar, aber man schätzt ihre Gesamtzahl auf eine Billion und in jeder Galaxie befinden sich Dutzende oder sogar Hunderte Milliarden von Sternen. Kein Menschenleben würde ausreichen, um sie zu zählen. Würden wir einen Computer damit beauftragen, der pro Sekunde zehn Milliarden Rechenoperationen durchführen kann, so bräuchte der 317.000 Jahre dafür.

Da stellt sich doch jedem denkenden Menschen die Frage nach dem Ursprung all dieser genialen Konzepte, der unseren Kosmos und jedes einzelne Wesen entstehen ließ und der sie bis heute aufrecht erhält. Die Evolutionstheorie ist dafür gewiss keine brauchbare Antwort. Schließlich führt sie alles ausschließlich auf die Materie zurück. Vor allem hat sie keine Erklärung für die immense Information in den Zellen und auch nicht für die Existenz der Seele und unser Bewusstsein. Die Naturgesetze der Information besagen nämlich, dass Information etwas Nichtmaterielles ist und darum immer einen mit einem Willen ausgestatteten Urheber benötigt. Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Schöpfergott erscheint daher zwingend.

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Dennoch stellen viele die Frage: „Wie kann man angesichts der modernen Naturwissenschaft immer noch an Gott glauben?“ Hinter dieser Frage steht unausgesprochen der Gedanke: „Wir haben mittlerweile in den Naturwissenschaften so viel von der Natur verstanden. Wozu brauchen wir dann noch Gott?“ Dazu schreibt Prof. Dr. Thomas Schimmel: „Ich persönlich denke, dass es genau umgekehrt ist: Alles, was wir an Gesetzmäßigkeiten, an Ordnung in der Natur erkennen, ist ein Hinweis auf das Wirken eines Schöpfers. Die Wunder vom Mikrokosmos bis zum Makrokosmos, vom Aufbau der Atome bis zu den Weiten des Universums lassen uns staunen und werfen die Frage nach dem Schöpfer auf. Es stellt sich also die Frage nach dem „Woher“: Woher kommt überhaupt die Natur, die wir als Naturwissenschaftler untersuchen, woher die Materie, die Energie?“ Woher kommen die Naturgesetze, nach denen sich die Natur verhält und die die Naturwissenschaftler doch erst ganz langsam zu erforschen beginnen? Das ist vergleichbar mit einem Bild von einem berühmten Maler. Wenn wir es betrachten, ist das doch sicher kein Beweis dafür, dass es den Maler gar nicht gibt, im Gegenteil. Das Bild beweist, dass es den Maler geben muss. In gleicher Weise können wir in der Natur und den Gesetzen der Natur die Spuren des Schöpfers erkennen, die uns eindeutig auf den Schöpfer verweisen.

Stimmen bekannter Wissenschaftler

Der bekannte Physiker und Nobelpreisträger von 1932, Prof. Dr. Werner Heisenberg hat es einmal so zum Ausdruck gebracht: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott.“ Die durch die Naturwissenschaft gefundenen Ordnungen und Gesetzmäßigkeiten können uns einen Hinweis auf die Existenz Gottes als Schöpfer aufzeigen, sie können diesen Schöpfer aber nicht erkennen, und das ist mit großer Wahrscheinlichkeit von Gott so gewollt.

Die Naturwissenschaft kann uns dennoch helfen, Gottes Schöpfung besser zu verstehen. Gott als Schöpfer, der die Natur und die Naturgesetze geschaffen hat, kann nie ein Teil der Schöpfung sein. Das wäre ein Widerspruch in sich. Allerdings kann uns allein die Größe des Universums bereits einen Hinweis auf die Größe des Schöpfers geben. Wirklich kennenlernen können wir Gott nur, wenn er sich uns offenbart – und genau das geschieht in der Bibel. Deshalb ist die Bibel auch die einzig wahre und verlässliche Quelle dessen, was Gott, der Schöpfer, über sich selbst sagt.

In der Bibel lesen wir, dass der allmächtige Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist und sich uns dadurch zu erkennen gab. Nicht wir müssen mit Hilfe irgendeiner Religion die Brücke zu Gott bauen – sondern er tat es für uns. Seither ist Gott für jeden von uns nur noch ein Gebet weit entfernt. Denn Jesus Christus lädt jeden Menschen ein, eine ganz persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen, indem er sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37).

Dennoch ist es mit dem Glauben an Gott so, wie es auch in der Wissenschaft und Forschung der Fall ist. Ob ein Naturgesetz stimmt, erfahre ich immer erst, indem ich es ausprobiere. Dass Gott wirklich da ist, erfahre ich erst, indem ich mich auf ihn einlasse, im Gebet zu ihm komme und mich ihm anvertraue. Dann kann ich erfahren, wie Gott wirklich ist, wie er uns begleitet und trägt und unser Leben gelingen lässt. 
Max Planck, der große deutsche Physiker, Nobelpreisträger von 1918 und Begründer der Quantentheorie, einer der Väter der modernen Physik, sagt: „Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen und bedingen einander.“ Könnte man es eindeutiger und schöner sagen? Wahrscheinlich nicht. Wir brauchen die Wissenschaft – und wir brauchen den Glauben, denn ohne den Glauben kommen wir nicht weiter und genauso ist es mit der Wissenschaft.

Warum viele nicht an Gott glauben

Es ist wirklich erstaunlich, dass es so viele Menschen gibt, die nicht an Gott glauben und denken, dass es Gott gar nicht gibt. Das ist eigentlich absurd. Denn wenn es Gott nicht gäbe, gäbe es das ganze Universum nicht. Eric Kahane, ein bekannter Übersetzer, Schriftsteller und Regisseur, sagte einmal: „Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht; dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen.“

Dieser Widerspruch ist leider häufig zu finden, nur sind die wenigsten Menschen so ehrlich zu sich selbst und sprechen es aus. Die meisten laufen einfach den anderen hinterher und behaupten irgendetwas oder denken überhaupt nicht darüber nach. Es gibt aber auch diejenigen, die an Gott glauben – und es gibt auch die, die ganz bewusst nicht an Gott glauben wollen. Für sie darf es dann auch keine Schöpfung und keinen Schöpfer geben. Stattdessen konstruieren sie sich eine Theorie, mit der sich wunderbar arbeiten und forschen lässt, die im Kern aber nicht stimmen kann.  

Tatsache jedenfalls ist, dass die Evolutionslehre die Frage der Entstehung allen Lebens nicht zu beantworten vermag. Warum sollte sich z. B. aus lebloser Materie wie Gas, Mineralien, Wasser, Erde oder Luft Leben entwickeln, wie wir es kennen? Wie absurd ist es, zu glauben, dass es sogar einen Menschen mit einer Seele und einem Geist hervorbringen könnte? Louis Pasteur, der große französische Chemiker und Mikrobiologe, der einen entscheidenden Beitrag zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten durch Impfung geleistet hat, meinte einmal: „Die Spontanerzeugung ist ein Hirngespinst“. Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse erhärten den Grundsatz: „Omne vivum ex vivo“, d. h. alles Leben stammt von Lebendigem ab. Tatsächlich scheiterten die bekannten Versuche Stanley Millers, Leben in einer „Ursuppe“ zu erzeugen, total. Aber warum schlagen wir uns dann noch immer mit Theorien herum und glauben nicht einfach, dass nur ein Schöpfer der Ursprung allen Lebens sein kann? Ganz einfach – es ist der Hochmut des Menschen, von dem der weltbekannte Dichter Franz Kafka einmal gesagt hat: „Aus Hochmut hat der Mensch das Paradies verlassen und aus Hochmut kehrt er nicht dahin zurück.“ Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. 

Die Frage ist nur: Zahlt sich das alles aus? Müssten wir uns nicht vielmehr vor dem Gott des Himmels und der Erde beugen und erkennen, dass wir ihn brauchen? Und müssten wir nicht froh sein darüber, dass Jesus Christus auf diese Welt gekommen ist, um uns einen Weg zu eröffnen, zurück zu Gott, dem Schöpfer des Universums? Es gibt Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, die genau diesen Schritt schon getan haben und Jesus Christus als ihren Heiland und Retter angenommen haben. Sie haben geglaubt, was Jesus sagt, und daraufhin erfahren, dass Gott Liebe ist und dadurch zu Gott zurück gefunden, ihrem Schöpfer, der sie seither durch ihr Leben begleitet und ihnen ewiges Leben verspricht. Wer diese Hilfe erlebt, der möchte sie ganz bestimmt nie mehr missen. Dieses Angebot Jesu gilt jedem von uns. Wenn auch Sie diese Hilfe Gottes in Jesus Christus erleben möchten, fangen Sie damit an, glauben Sie Jesus und Sie werden seine Hilfe und seine Liebe erleben. 

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