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29.04.2026

Irans Bedeutung in unserer Zeit

Der Iran ist kein arabischer Staat. Iraner sind keine Araber, sondern größtenteils Perser. Was sie mit den heutigen arabischen Staaten verbindet, ist nicht ihre ethnische Zugehörigkeit, sondern die religiöse Hinwendung zum Islam. Amtlich wird der Iran als Islamische Republik Iran bezeichnet. In der Bibel wird das Gebiet, in dem sich der heutige Iran befindet, hingegen als „Persien“ oder „Elam“ bezeichnet und über dieses „Persien“ gibt es eben einige Prophezeiungen, die auch auf unsere Zeit hinweisen. 

Das historische Reich der Perser war von ca. 550–330 v. Chr. eines der größten Reiche und umfasste nicht nur den heutigen Iran, sondern auch den Irak, Afghanistan, Pakistan, die Türkei, Syrien, Jordanien, Israel, Ägypten und viele weitere Gebiete. Heute ist vielen von uns überhaupt nicht bewusst, dass die biblisch-jüdische Geschichte und die Geschichte des Iran tiefe Berührungspunkte aufweisen. Wir finden in der Bibel mehr als 250 Hinweise auf das Volk der Perser, und damit auf das Gebiet des heutigen Iran. Darunter sind Prophezeiungen, epische Schlachten und geschichtsträchtige Dekrete. Wichtig ist dabei auch zu wissen, dass das jüdische Volk eine der bevorzugten Volksgruppen innerhalb des großen persischen Reiches war. Es ist deshalb verwunderlich, wie es zu einem solchen Hass des Iran gegen Israel kommen konnte.

Prophezeiung über einen persischen König

Der biblische Prophet Jesaja sagte z. B. voraus, dass Gott einen Perserkönig namens Kyrus gebrauchen wird, um das jüdische Volk von den Babyloniern zu befreien (Jesaja 44,28). Im Jahr 608 v. Chr. begann die Babylonische Weltherrschaft. Babylon eroberte das Königreich Juda und deportierte das jüdische Volk nach Babylon, wo es so lange im Exil blieb, bis Kyrus König von Persien wurde. Als 539 v. Chr. König Kyrus Babylon besiegte, erlaubte er dem jüdischen Volk die Rückkehr nach Jerusalem und beauftragte es sogar mit dem Wiederaufbau des jüdischen Tempels in Jerusalem (vgl. Esra 6,3).  

Noch heute lebt ein Großteil der Weltbevölkerung in Ländern, in denen es keine Religionsfreiheit in dem Maße gibt, wie wir sie in der westlichen Welt gewohnt sind. Das gilt vor allem für islamisch regierte Länder. Der Perserkönig Kyrus war einer der ersten, der schon vor mehr als 2.500 Jahren freie Religionsausübung einführte. Das „Kyros-Edikt“ gilt deshalb als die erste „Menschenrechtsverlautbarung“, die je geschrieben wurde.

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Das erste Pfingstfest in Jerusalem

In der Apostelgeschichte wird uns davon berichtet, dass Menschen aus der ganzen damals bekannten Welt gekommen waren, um im Jahr 30 n. Chr. das Pfingstfest in Jerusalem zu feiern. Die ersten drei Volksgruppen, die an dieser Stelle der Bibel erwähnt werden, kamen aus dem Iran. Es waren „Parther“, „Meder“ und „Elamiter“ (vgl. Apostelgeschichte 2,9-11). Wenn wir also heute über den Iran reden, der Israel auslöschen möchte, ist es wichtig zu wissen, dass Menschen aus dem Iran in Jerusalem waren und durch ihren Kontakt mit der jüdischen Urgemeinde zum Glauben an den Gott der Bibel kamen. Als sie damals in ihre Heimatländer zurückkehrten, brachten sie das Evangelium von Jesus mit und erzählten ihrem Volk davon. Wie uns die Kirchengeschichte lehrt, entstanden dadurch christliche Kirchen im Iran. Die Iraner trugen die Botschaft von Jesus Christus sogar bis nach China, sodass Chinesen das Christentum lange Zeit als „persische Religion“ bezeichneten, weil sie die Botschaft des Evangeliums von Menschen aus Persien, was dem heutigen Iran entspricht, vermittelt bekommen haben. 

Der große Aufbruch 

Heute ist der Iran ein Land, das von den Mullahs regiert wird. Ihr Machtapparat, der Israel inzwischen so offen bedroht und eine Atommacht werden möchte, um Israel zu zerstören, spielt in der sogenannten „Endzeit“ der Bibel eine sehr wichtige Rolle. Interessant ist, dass die Bibel davon spricht, dass Gott das Schicksal der Iraner aber auch wieder wenden wird und dass viele von ihnen sich Jesus Christus zuwenden werden (vgl. Jeremia 49,38-39). Tatsächlich fühlen sich bereits heute viele Iraner unter der Herrschaft der Mullahs in ihrem eigenen Land gefangen und wenden sich vom Islam ab und Jesus Christus zu. 

Gott ist im Iran längst am Wirken und hat bereits in vielen Iranern ein neues Interesse an Jesus Christus geweckt. Nachkommen des großen Volkes der Perser wenden sich dem Gott der Bibel zu. Davon sprechen Kenner der Situation im Iran schon seit Jahren. Vor allem die Geheimdienste Israels und der USA wissen darüber Bescheid und bauen auch darauf. Als Christen sollten wir daran denken und dafür beten, dass Gott noch viel mehr Menschen erweckt. Denn genau das wäre der friedliche Weg zur Lösung dieses Konfliktes. 

Die Schlacht von Gog und Magog

Aus den Prophezeiungen der Bibel wissen wir aber auch, dass der Iran an der Schlacht von Gog und Magog beteiligt sein wird. Persien wird in der Bibel als einer der Verbündeten von Magog bezeichnet (vgl. Hesekiel 38,5). Magog steht gemäß vieler Bibelausleger für Russland (vgl. Hesekiel 38,1-6), zusammen mit dem Sudan, der Türkei, Libyen und einigen anderen Staaten. Diese Armee wird Israel angreifen (vgl. Hesekiel 38,11) und damit einen endzeitlichen Krieg vom Zaun brechen, wie er von den biblischen Propheten vorhergesagt ist. Doch es ist auch vorausgesagt, dass Gott auf übernatürliche Weise eingreifen und diese „Koalition des Bösen“ zerstören wird (vgl. Hesekiel 39,4-7). Wir sehen, da geht es tatsächlich um mehr, als viele von uns heute glauben.

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