01.08.2021

Der absolut außergewöhnliche Planet

1. Der richtige Abstand zur Sonne

Wir bewegen uns mit einem Abstand von etwa 150 Millionen Kilometern um die Sonne. Die von der Sonne gelieferte Energiemenge und der Erdabstand zur Sonne sind so aufeinander abgestimmt, dass in den meisten Gebieten der Erde Temperaturen zwischen 0 und 40 °C herrschen. Das ist gerade jene enge Spanne, die für die biochemischen Prozesse der Zellen und damit für die Erhaltung des menschlichen Lebens optimal ist. Wäre der Abstand nicht exakt dieser, würden wir auf unserer Erde entweder verglühen oder erfrieren.

2. Die richtige Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde

Die Erde bewegt sich in einer leicht elliptischen Bahn in einem Jahr um die Sonne. Dabei ist die Rotationsachse der Erde um 23 Grad gegenüber der Ekliptik geneigt. Würde die Erde langsamer rotieren, ergäben sich extreme Klimaunterschiede zwischen Tag und Nacht. Auf der Tagseite entstünden infolge der lang andauernden Einstrahlung unerträglich hohe Temperaturen, die zu einer Austrocknung der Erdoberfläche führen würden, während die Nachtseite zu stark auskühlen würde. Eine schnellere Erdumdrehung hingegen würde zu geringeren Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht führen und damit das Wettergeschehen beträchtlich beeinflussen, was die Lebensbedingungen auf der Erde wiederum rasant verändern würde.

3. Die richtige Länge des Jahres

Zwischen Saat und Ernte ist genügend Wachstumszeit. Der Winter ist nicht zu lang. Wenn wir Beispiele anderer Planeten in unserem Planetensystem betrachten, finden wir dort Zyklen von 84 Erdjahren (Uranus) oder 88 Tagen (Merkur), die jedes Wachstum unmöglich machen würden.  

4. Die richtige Neigung der Erdachse

Die Neigung der Rotationsachse zur Ebene der Erdbahn um die Sonne ist für das Leben auf unserer Erde von gravierender Bedeutung. Wissenschaftliche Berechnungen haben ergeben, dass nur in dem schmalen Bereich von 23° bis 24° der größtmögliche Anteil der Erdoberfläche lebensfreundliche Bedingungen erhält. Die tatsächliche Neigung beträgt 23,5°. Eine Vergrößerung des Neigungswinkels würde den Gegensatz zwischen Sommer und Winter in einem unvorstellbaren Maß verstärken.

5. Die richtige Größe des Mondes

Der Mond bewirkt Ebbe und Flut. Die wechselnd überfluteten Gezeitenbecken bereichern die Lebensvielfalt. Ein zu kleiner Mond hätte zu geringe Auswirkungen und ein zu großer würde ständig katastrophale Überschwemmungen verursachen. Der Mond ist zudem enorm wichtig für die Stabilisierung der Erdachsenneigung.

6. Die richtige Masse und Größe der Erde

Masse und Größe der Erde sind genau aufeinander abgestimmt. Dadurch herrscht an der Erdoberfläche eine Anziehungskraft, die ausreicht, um eine Atmosphäre festzuhalten. Die Schwerkraft des Mondes würde nicht ausreichen. Die Erde mit ihrer spezifischen Dichte von 5,52 g/cm2 weist die dichteste Materie aller Planeten unseres Sonnensystems auf. Wäre der Erddurchmesser nur um 20 % kürzer, hätte sie bei gleicher mittlerer Dichte nur die halbe Masse. Durch die geringere Gravitationskraft würde der größte Teil der Atmosphäre in den Weltraum entweichen. Bei einem um 25 % vergrößertem Durchmesser würde sich die Erdmasse verdoppeln, der Luftdruck ansteigen und unser Eigengewicht wäre bei gleichem Körperbau um 25 % höher, was zu einer erheblich stärkeren Belastung der Gelenke und unseres Knochengerüstes führen würde.

7. Die einmalige Zusammensetzung der irdischen Atmosphäre

Mit 21 % besitzt die Atmosphäre den genau richtigen Sauerstoffanteil. Bei einem Sauerstoffgehalt von über 50 % käme es beim Menschen zur O2-Vergiftung (Schädigung der Lunge, verringerte Herzleistung, eingeschränkte Gehirn- und Nierendurchblutung), bei zu geringem Anteil würden die Zellen unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Wir wissen, dass das Gehirn besonders empfindlich auf O2-Mangel reagiert. Bei 10 % Sauerstoffgehalt könnte man kein Feuer mehr aufrechterhalten (Öfen, Industrieanlagen). Auch der Stickstoffgehalt ist für die biologischen Prozesse von entscheidender Bedeutung. Er sorgt für eine genügende Strahlungsabsorption, für die richtige Verdünnung des Sauerstoffs und für die erforderliche Mächtigkeit der Atmosphäre.

8. Die Ozonschicht - Schutz der Erde

Die nicht sichtbare kurzwellige, ultraviolette Strahlung der Sonne erreicht dank einer besonderen Eigenschaft der Atmosphäre nur zu einem geringen Anteil die Erdoberfläche. In der gesamten Stratosphäre, also in der Höhe von 10 bis 50 km, kommt der dreiatomige Sauerstoff O2 (Ozon) in außerordentlich geringer Dichte vor. Dieser Ozonschleier ist für die Existenz des irdischen Lebens schon allein deshalb unentbehrlich, weil er die gesundheitsschädigende ultraviolette Strahlung fast vollständig absorbiert.

9. Wasser - wichtigstes Element der Erde

Wasser ist die Voraussetzung für Leben. Es bildet die entscheidende Grundlage für jede Art des Lebens. Wasser finden wir nicht nur dort, wo Ozeane und Meere sind, sondern überall. Im Vergleich zu den weiten Ebenen des Mars, den Steinwüsten des Mondes oder den Kratern des Merkurs ist selbst noch die Sahara ein nasser Schwamm. Wolken bringen Wasser bald hierhin, bald dorthin. Ob es nun regnet oder schneit oder der Tau über den Wüsten niedergeht, immer ist es Wasser.

Die Ozeane, diese einzigartigen Ansammlungen von Wasser, bedecken 71 % der Erdoberfläche und bilden damit gleichzeitig einen gigantischen Wärmespeicher. Sie haben einen wichtigen ausgleichenden Effekt auf unser Klima. Weniger Wasser auf der Erde hätte erheblich größere Temperaturschwankungen zur Folge als es jetzt der Fall ist. Gäbe es nicht die unablässige Verdunstung des Wassers der Meere und die kräftigen, beständig wehenden Winde über Tausende von Kilometern, so wären binnen kurzer Zeit die Kontinente vollständig ausgetrocknet. Die Zirkulation des Wassers wirkt für die Organismen auf unserem Planeten lebenserhaltend und wäre „ohne Wetter“ nicht denkbar. Auch die Abstimmung von Land- und Wasserfläche ist keine zufällige Kombination.

Schon eine Zunahme der Wassermenge um 10 % würde einen Anstieg des Meeresspiegels um 300 Meter bewirken und damit zu einer fast vollständigen Überflutung der Kontinente führen. Umgekehrt würde eine entsprechende Verringerung der Wassermenge zu einer starken Vergrößerung der Kontinente führen. Das allein hätte eine unheilvolle Klimaverschlechterung zur Folge und würde die Wüstengebiete stark anwachsen lassen. Das alles zeigt, wie einzigartig unsere Erde ist. Sie ist ein wohltemperierter und lebensfreundlicher Planet, der optimal gestaltet wurde, um Leben zu ermöglichen.

Wer ist der Urheber dieser Erde und allen Lebens?

Gott, der Vater, und sein Sohn Jesus Christus, sagt uns die Bibel. Der Zufall, sagen uns die Evolutionstheoretiker. Wer hat nun Recht?  Wer sich die Fakten, wie wir sie in diesem Text nur grob aufgelistet haben, ansieht, wird die Antwort darauf finden. Gott hat sich uns in seinem Wort der Bibel als der Schöpfer des Himmels und der Erde zu erkennen gegeben. Sein Sohn Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um uns die Wahrheit zu bringen und uns zu erlösen. Wer Ihn verwirft, verliert alles. Wer Ihn aber annimmt, gewinnt alles. Das ist im Kern die atemberaubende Botschaft der Bibel, die wir ernst nehmen müssen.

 

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